Saint-Briac, La Garde Guérin, Saint-Lunaire

Paul Signac · PD

Saint-Briac, La Garde Guérin, Saint-Lunaire


Details

Künstler
Paul Signac
Jahr
1890
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
65 × 81,5 cm

Die Geschichte

Im Sommer 1890 malte Paul Signac an der Nordküste der Bretagne, in Saint-Briac, einem Dorf westlich von Dinard. Der Titel nennt drei Namen dieser Küste: das Dorf Saint-Briac, die Landspitze La Garde Guérin und den Nachbarort Saint-Lunaire. Im Frühjahr desselben Jahres hatte der Kunsthändler Siegfried Bing in der Pariser École des Beaux-Arts mehr als 1100 japanische Farbholzschnitte und illustrierte Bücher ausgestellt. Die bretonischen Bilder dieses Sommers gelten als Signacs Versuch, den japanischen Bildaufbau mit der wissenschaftlichen Farbenlehre zu verbinden, mit der er sich damals beschäftigte. Vorn fällt ein sonnenbeschienener Grashang zu einer weit geschwungenen Bucht ab. Das ferne Ufer ist nur ein schmaler Streifen aus Felsen und hellen Häusern unter einem hohen, blassen Himmel. Heute gehört das Bild zur Sammlung des Arztes Gustav Rau, der seine Kunstsammlung UNICEF vermachte, und ist mit ihr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck bei Remagen zu sehen.

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