
Nicolas Poussin · PD
Die heilige Cäcilia
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Die Geschichte
Um 1635 lebte Nicolas Poussin bereits seit über zehn Jahren in Rom. Als Franzose in der Stadt der Maler machte er sich fern von Paris einen Namen. Kurz vor seiner Ankunft, im Jahr 1599, hatte man in der römischen Kirche Santa Cecilia in Trastevere das Grab der heiligen Cäcilia geöffnet, und der Leichnam war erstaunlich gut erhalten zum Vorschein gekommen. Dieser Fund hatte ihre Verehrung als Schutzpatronin der Musik neu belebt. Genau so zeigt Poussin sie: sitzend an einem Tasteninstrument, während zwei Putten die Noten halten und Engel hinter ihr singen. Lange schrieb man die Leinwand einem anderen Franzosen in Rom zu, Charles Mellin, doch heute zweifelt niemand mehr an Poussin. Erstmals erwähnt wird das Bild 1734, im Inventar des Madrider Alcázar.




