
Der heilige Hieronymus
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Die Geschichte
1867 kaufte die National Gallery diese Tafel von Lady Eastlake, der Witwe ihres ersten Direktors, zu genau dem Preis, den ihr Mann einst bezahlt hatte. Gemalt wurde sie wohl um 1470 für eine franziskanische Bruderschaft, deren Mitglieder sich geißelten, um das Leiden Christi nachzuahmen. Hieronymus kniet halbnackt in der Wildnis, ausgezehrt wie ein Gekreuzigter, und hebt einen Stein, um sich auf die Brust zu schlagen. Weiter hinten kniet ein Mann in Rot neben dem heiligen Franziskus, vermutlich der Stifter, und oben im Baum sitzt eine Eule. Der Blick des Heiligen geht nach oben, zu einer Vision Christi an einem leuchtenden Kreuz, die Tura im oberen Teil der Tafel gemalt hatte. Dieses Stück wurde später herausgeschnitten und befindet sich heute in der Pinacoteca di Brera in Mailand.




