
Der heilige Petrus
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Die Geschichte
Petrus hält die Schlüssel, die Christus ihm gab, die Schlüssel des Himmelreichs, doch Costa hat sie seltsam dünn und lang gemalt und den Apostel selbst jünger, schlanker und größer, als man ihn gewöhnlich sieht. Mit der anderen Hand segnet er. Er erhielt den Ehrenplatz zur Rechten Marias, weil das Oratorium in Faenza, für das der Altar bestimmt war, ihm geweiht war. Am inneren Rand der Tafel steigen steinerne Stufen zur Mitte hin an. Sie gehören zum Thron der Jungfrau, und die Landschaft hinter Petrus lief einst hinter ihr weiter. Im Jahr 1505 war ein Altar aus getrennten Tafeln für Costa schon altmodisch, denn seit den frühen 1490er Jahren malte er seine Altarbilder auf einer einzigen Tafel. Die National Gallery vermutet, dass die Auftraggeber es so wollten, und eine hohe Mitte mit niedrigeren Seitentafeln war in Faenza besonders beliebt.




