
Paul Signac · PD
Samois, Studie Nr. 13, die Seine
Details
Die Geschichte
Im Herbst 1899, vermutlich im Oktober, hielt sich Paul Signac in Samois auf, einem Dorf an der Seine am Rand des Waldes von Fontainebleau. Dort malte er den Fluss wieder und wieder, auf kleine Kartons von etwa 27 mal 35 Zentimetern. Die Studien sind durchnummeriert, diese trägt die Nummer 13. Die Staatsgalerie Stuttgart nennt sie „Morgen an der Seine bei Samois“ und datiert sie auf 1899 oder 1900.
Nach Stuttgart kam das Bild 1957, als das Museum selbst noch eine Baustelle war. Die Bomben von 1944 hatten das Haus an der Neckarstraße fast vollständig zerstört, wiedereröffnet wurde es erst 1958. Die Werke der deutschen Moderne, die die Galerie in den 1920er-Jahren erworben hatte, waren da schon lange fort, beschlagnahmt 1937 bei der NS-Aktion „Entartete Kunst“.




