
Selbstbildnis
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Die Geschichte
Als er dies malte, war Alessandro Allori etwa zwanzig, ein junger Florentiner am Anfang einer langen Laufbahn am Hof der Medici. Er zeigt sich schmucklos, das Gesicht uns zugewandt, ein Maler, der sich selbst prüft. Bildnisse wie dieses flossen später in ein ganz florentinisches Vorhaben ein. Im 17. Jahrhundert begann Kardinal Leopoldo de' Medici, die Selbstbildnisse von Künstlern in einer einzigen Sammlung zusammenzutragen, einen Raum voller Malergesichter, und die Uffizien bewahren diese Sammlung bis heute, eine der größten ihrer Art. Alloris eigenes Gesicht von 1555 steht mitten darin, die junge Fassung eines Mannes, der die folgenden fünfzig Jahre mit Altarbildern und Medici-Bildnissen verbringen sollte.




