
Selbstbildnis an der Staffelei
Details
Die Geschichte
Auf der Leinwand hinter ihm steht erst ein Umriss, ein Männerkopf in wenigen dünnen Linien. Lampi zeigt sich im Lehnstuhl, in schlichtem grauem Rock, grüner Weste und weißem Halstuch, in der Hand ein Zeichengerät, den Arm auf einer roten Mappe. Von den Orden und Seidenstoffen seiner Hofporträts ist nichts zu sehen. Der Maler war damals fast 77. Das Bild hing 1828 in der Ausstellung der Wiener Akademie der bildenden Künste und wurde dort für die kaiserliche Gemäldegalerie angekauft. In derselben Ausstellung zeigte sein gleichnamiger Sohn, Johann Baptist Lampi der Jüngere, eine schlafende Venus. Zwei Jahre später, 1830, starb der Vater in Wien.



