
Die Gräfinnen Zoë und Adelaide von Tomatis
Details
Die Geschichte
Zoë trägt einen Lorbeerkranz im Haar, Adelaide hält Feder und Mappe. Mit diesen beiden Attributen stellte Lampi die ältesten Töchter der Familie Tomatis um 1788 in Warschau so dar, wie es ein Porträt der Aufklärung von gebildeten jungen Frauen erwartete, mit künstlerischem Sinn. Selbstbewusst sehen die Schwestern den Betrachter an. Ihre Gesichter sind ausgeführt, die Kleider darunter blieben eine lockere Skizze aus braunen Linien auf hellem Grund. Warum Lampi aufhörte, weiß auch das Museum nicht. Lange hieß das Bild „Caroline und Zoë“. Neuere Forschungen zur Familie ergaben, dass hier Adelaide neben Zoë sitzt. Das Gemälde blieb bei den Nachkommen, bis es 1923 durch einen Tausch mit dem Münchner Kunsthändler Julius Böhler ins Belvedere kam.



