Selbstbildnis

Gustave Courbet · PD

Selbstbildnis


Details

Jahr
1851
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
71,5 × 59 cm

Die Geschichte

Mit Anfang 30, in den frühen 1850er Jahren, malte sich Courbet unter freiem Himmel. Er trägt Vollbart, einen offenen weißen Kragen über einem braunen Rock, hinter ihm steigt ein grüner Hang an, und oben rechts bleibt ein Stück blauer Himmel frei. Signiert hat er das Bild nicht. Nach Kopenhagen kam es durch einen Bankenzusammenbruch. 1922 brach die Landmandsbanken zusammen, damals die größte Bank Skandinaviens, und zu den Geschädigten gehörte der Versicherungsdirektor Wilhelm Hansen. Er hatte auf seinem Landsitz Ordrupgaard nördlich der Stadt eine Sammlung französischer Malerei aufgebaut und dafür Kredite dieser Bank aufgenommen. Anfang 1923 verkaufte er mehr als die Hälfte der französischen Bilder, rund 80 Werke, viele davon an Sammler in der Schweiz und in Japan. Dieses Selbstbildnis blieb in der Stadt. Die Ny-Carlsberg-Stiftung, gegründet vom Brauer Carl Jacobsen, auf den auch die Glyptothek zurückgeht, kaufte es noch im selben Jahr und schenkte es dem Museum.

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