
Francisco Goya · PD
Selbstbildnis auf Leinen
Details
Die Geschichte
Das Bild ist kaum größer als eine Handfläche, 18 mal 12 Zentimeter, auf einem nie doublierten Stück Leinwand. So kleine Formate waren privat gemeint, als Geschenk für jemanden, der dem Maler nahestand. Goya sitzt vor der Leinwand, an der er arbeitet und die außerhalb des Bildes auf der Staffelei steht, und blickt dorthin, wo sein Modell saß, also genau dorthin, wo jetzt der Betrachter steht. Das Haar trägt er kurz, offen und ungepudert, um den Hals ein gemustertes Tuch. Der Prado setzt die Arbeit um 1795 an, die Fundación Goya auf 1796 bis 1797. Über Tomás de Berganza, den Haushofmeister der Herzöge von Alba, blieb sie lange in Familienbesitz, und daraus wurde im 19. Jahrhundert die Geschichte, Goya habe sie der Herzogin geschenkt. 1995 kam das Bild in den Prado.




