
Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Fast zwei Jahrzehnte lang war Martin van Meytens durch Europa gereist, bevor er sich 1731 endgültig in Wien niederließ. Dieses Selbstbildnis entstand in den ersten Wiener Jahren, zwischen 1731 und 1735, und es liest sich wie eine Visitenkarte. Er zeigt sich in lockerer Haltung, im braunen Mantel mit Pelzkragen, eine goldene Kette über dem offenen Hemd. In der einen Hand hält er ein winziges ovales Bildnis in vergoldetem Rahmen, einen Herrn mit gepuderter Perücke. Die andere Hand ruht auf dem Rand einer Leinwand. Miniatur und Leinwand verraten, womit dieser Mann sein Geld verdient. Seine Porträts waren bald am Kaiserhof und beim Adel gefragt. Das Belvedere erwarb das Gemälde 2017 aus Wiener Privatbesitz.



