
Hans Holbein the Younger · PD
Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Hans Holbein der Jüngere hatte sich in England als Hofmaler Heinrichs VIII. einen Namen gemacht, mit jenen scharfen, schonungslosen Bildnissen des Königs und seines Kreises. Diese kleine Zeichnung in farbiger Kreide, um 1542, ist das einzige Selbstbildnis, das sich ihm mit Sicherheit zuschreiben lässt, und es entstand fast am Ende. Er arbeitete in London, als er um 1543 starb, wohl in einer der Pestwellen, die die Stadt immer wieder heimsuchten, und setzte sein Testament in Eile auf. Holbein zeichnete sich, wie er alle zeichnete, fest und ohne Schmeichelei. Der goldene Grund, den man heute sieht, war nicht seine Idee: eine spätere Hand fügte das Gold hinzu und überarbeitete die Ränder lange nach seinem Tod.




