Schiffe auf der Reede

Schiffe auf der Reede


Details

Jahr
1658
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
66,2 × 77,5 cm

Die Geschichte

Eine Reede ist ein geschützter Ankerplatz vor der Küste. Dort warteten Schiffe auf günstigen Wind oder die richtige Tide, während kleine Boote Menschen und Waren an Land brachten. Um 1658 hat Willem van de Velde der Jüngere eine solche Reede gemalt, bei fast völliger Windstille. Der Horizont liegt tief, mächtige Haufenwolken füllen den größten Teil der Leinwand, und die schlaffen Segel fangen Flecken von Licht und Schatten ein. In der Mitte liegt eine reich verzierte Jacht unter niederländischer Flagge, ringsum ankern Frachtschiffe, und Ruderboote pendeln mit Passagieren zwischen den Schiffen und dem Ufer. Vorn treibt ein Fass im Wasser. Genau darauf hat der Maler seine Initialen gesetzt. 1765 gehörte das Bild dem Amsterdamer Sammler Pieter Leendert de Neufville, und noch im selben Jahr kam es an den Statthalter Wilhelm V.

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