
Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachen
Details
Die Geschichte
Vorne kämpft der heilige Georg mit dem Drachen, und dahinter läuft der Rest seiner Geschichte in kleineren Szenen ab, in Momenten vor dem Kampf und danach. Nach der Legende hält ein Drache eine Stadt in Schrecken und soll gerade die Königstochter bekommen, als ein Ritter heranreitet, das Untier verwundet und sie befreit. Leonhard Beck malte die Tafel um 1513/14, in denselben Jahren, in denen er Holzschnitte für Kaiser Maximilian I. entwarf, und das Museum sieht in beidem denselben Geist spätmittelalterlichen Rittertums. Für einen Mann, der meist im Format einer Buchseite arbeitete, ist das ein großes Bild, fast 137 Zentimeter hoch und auf Fichtenholz gemalt. Nach Wien kam die Tafel aus Schloss Ambras bei Innsbruck, aus der Sammlung Erzherzog Ferdinands II. von Tirol, eines Urenkels Maximilians.