Stefaneschi-Triptychon

Stefaneschi-Triptychon


Details

Künstler
Giotto
Jahr
1320
Technik
Tempera
Gattung
Gemälde
Maße
220 × 245 cm

Die Geschichte

Die meisten Forscher datieren dieses Altarbild um 1320, einige näher an 1300, und um 1320 lebten die Päpste nicht mehr in Rom. Sie hatten sich in Avignon in Südfrankreich niedergelassen, und der römische Kardinal, der es bezahlte, Jacopo Caetani Stefaneschi, verbrachte seine späteren Jahre dort am päpstlichen Hof. Sankt Peter bedachte er trotzdem weiter. Das Totenbuch der alten Basilika, Jahrzehnte später niedergeschrieben, verzeichnet, er habe für einen ihrer Altäre eine von Giottos Hand gemalte Tafel gestiftet, die 800 Goldgulden gekostet habe. Auch die Navicella hatte er bei Giotto bezahlt, ein großes Mosaik mit dem Boot des Petrus für den Vorhof der Basilika.

Das Triptychon ist beidseitig bemalt, weil der Altar frei stand und von vorn und von hinten zu sehen war. Auf beiden Seiten kniet Stefaneschi. Auf der einen liegt er zu Füßen des thronenden Christus. Auf der anderen reicht er dem heiligen Petrus ein kleines Modell eben dieses Altarbilds, ein Gemälde, das ein Bild von sich selbst enthält. Auf den Flügeln wird Petrus kopfüber gekreuzigt, zwischen zwei antiken Bauten, die beim Vatikan standen, einer davon eine Pyramide, und Paulus wird vor der Stadt enthauptet.

Der Auftrag ist als Giottos Werk überliefert, gemalt aber hat einen großen Teil wohl seine Werkstatt.

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