
Georges Seurat · PD
Studie für Le Bec du Hoc, Grandcamp
Details
Die Geschichte
Auf dieser kleinen Holztafel, kleiner als ein Briefbogen, ist noch zu sehen, was Seurat später weggelassen hat, nämlich die Felsen am Fuß der Klippe. Er malte sie im Sommer 1885 direkt vor dem Motiv in Grandcamp, einem Fischerhafen an der normannischen Küste. Der Felsvorsprung vor dem Ort heißt Bec du Hoc, und Seurat blickte von oben auf ihn hinab, das Meer dahinter.
Im Pariser Atelier wurde aus der Skizze ein großes Leinwandbild, das heute in der Londoner Tate hängt. Dort ragt die Landzunge frei aus dem Wasser. Die National Gallery of Australia, der die Tafel gehört, vermutet, dass die schwindelerregenden Klippenbilder, die Claude Monet wenige Jahre zuvor an derselben Küste gemalt hatte, Seurat auf diesen Blickwinkel brachten. Die Galerie in Canberra erwarb die Studie 1984 mit den Einnahmen einer Ausstellung namens The Great Impressionists.




