
Gustave Courbet · PD
Die Bacchantin
Details
Die Geschichte
Lange bevor Gustave Courbet mit seinem rauen Realismus die Pariser Salons verstörte, war er ein junger Maler, der bei den alten Meistern lernte. Diese Bacchantin entstand um 1844 bis 1847, eines seiner frühesten erhaltenen Bilder. Eine schlafende nackte Frau lagert im Wald, Weintrauben in der Hand, ein Thyrsosstab neben sich, die Zeichen des Weingottes Bacchus. Vorbild war offenbar eine Venus des Correggio, die Courbet im Louvre studiert hatte. Von der späteren derben Wucht ist hier wenig zu ahnen. Das Bild gehört heute zur Sammlung Rau für UNICEF und hängt im Arp Museum Bahnhof Rolandseck am Rhein.




