
Caspar David Friedrich · PD
Das große Gehege
Details
Die Geschichte
Um 1832 malte Caspar David Friedrich diese Ansicht des Ostrageheges, einer Flussniederung an der Elbe, nur wenige Kilometer nordwestlich von Dresden. Gehege hieß der Ort, weil dort Vieh gehalten und gejagt wurde. Es ist Spätsommer, die Sonne steht tief, und über den nassen Sandbänken liegt ein blau-gelber Abendhimmel. Auffällig ist der Horizont. Er ist gekrümmt, als wölbe sich der Himmel in einer weiten Kurve, die sich im feuchten Sand spiegelt. Auf dem Wasser liegt ein einziges kleines Schiff, winzig gegen die Weite der Landschaft. Friedrich war damals fast 60 und längst aus der Mode gekommen, die Romantik galt vielen als überholt. Das Ostragehege gibt es bis heute, am anderen Elbufer gegenüber der Dresdner Altstadt.




