
Gustave Courbet · PD
Die schwarzen Felsen bei Trouville
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Die Geschichte
Paysages de mer, Meereslandschaften, nannte Courbet die Bilder, die er Mitte der 1860er Jahre an der normannischen Küste malte: Strand, Wasser, Himmel und kaum etwas darüber hinaus. Dieses entstand 1865 oder 1866. Den Sonnenuntergang setzte er mit Pinseln und dem Spachtel auf einen dunklen Grund, der bis heute an vielen Stellen durchschimmert. Am Horizont liegt ein schmaler türkisfarbener Streifen, und den nassen Sand vor den Felsen hat er mit waagerechten Zügen des Spachtels glattgestrichen. Als erste Besitzerin nennt die National Gallery of Art in Washington die amerikanische Malerin Mary Cassatt, die in Paris lebte. Das Museum räumt allerdings ein, dass das Bild auch ihrer Familie gehört haben könnte. Nach 1943 wanderte es über Händler und Sammler in London, Buenos Aires, Boston und New York, bis die National Gallery es 2011 kaufte.




