Beschneidung Christi

Beschneidung Christi


Details

Museum
Belvedere
Jahr
1497
Technik
Malerei auf Tannenholz
Maße
113 × 87,5 cm

Die Geschichte

Das Fest der Beschneidung Christi fiel auf den 1. Januar, den achten Tag nach Weihnachten, wie ihn das Lukasevangelium zählt. An diesem Tag erhielt das Kind den Namen Jesus. Der Maler verlegt den Ritus in eine hohe gotische Kirche. Ein bärtiger Priester mit juwelenbesetzter Kopfbedeckung, auf der Brustplatte ein großer Stein, beugt sich mit kleinem Messer über das Kind. Zwei kniende Gestalten halten es auf einem weißen Tuch, auf dem Schachbrettboden steht ein Messingbecken bereit. Die Tafel war eine der großen Haupttafeln des Mondseer Hochaltars. 1828 erwarb sie Fürst Johann I. von Liechtenstein von einem Wiener Kunsthändler, bis 1881 hing sie in der Liechtensteinischen Galerie in Wien. Dann ging sie zum Verkauf nach Paris und wurde dort 1882 versteigert. 1929 kaufte das Kunsthistorische Museum sie im Pariser Kunsthandel.

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