Die Wolken

Claude Monet · PD

Die Wolken


Details

Künstler
Claude Monet
Jahr
1920
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
200 × 1.275 cm

Die Geschichte

Tageslicht fällt in den ersten ovalen Saal der Orangerie von oben, gedämpft durch ein Stoffsegel unter der Decke. An der Nordwand hängen dort „Die Wolken“, drei Leinwände, zu einem fast 13 Meter langen Band verbunden. Rosa und weiße Wolken treiben darin auf dem Teich, zwischen den Seerosenblättern, als Spiegelbilder. Der Saal ist einer der zwei Räume, die der Architekt Camille Lefèvre in das alte Winterquartier der Orangenbäume aus dem Tuileriengarten einbaute, nachdem Monet am 31. Oktober 1921 diesem Gebäude zugestimmt hatte. Zuvor war 1920 ein runder Pavillon mit Oberlicht im Garten des Hôtel Biron geplant gewesen, des Palais, in dem das Musée Rodin untergebracht ist, doch das Projekt scheiterte an den Kosten. Eröffnet wurden die Säle im Mai 1927, fünf Monate nach Monets Tod. Später setzte man für die Sammlung Walter-Guillaume ein Stockwerk über die Räume, und das Oberlicht verschwand für Jahrzehnte. Erst beim Umbau, nach dem das Museum 2006 wieder öffnete, kehrte es zurück.

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