Die Gräfin von Schoenfeld mit ihrer Tochter

Daderot · PD

Die Gräfin von Schoenfeld mit ihrer Tochter


Details

Jahr
1793
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
134 × 98 cm

Die Geschichte

Wien, 1793. Die junge Mutter auf diesem Bild ist Gräfin Ursula von Schönfeld, eine geborene Fries. Ihr Vater gehörte zu den reichsten Bankiers der Stadt, ihr Mann stand als Diplomat im Dienst Sachsens. Élisabeth Vigée Le Brun, die seit dem Vorjahr in Wien arbeitete, setzt sie neben eine Säule vor eine weite Berglandschaft, ein grünes Tuch über dem Haar. Auf ihrem Schoß sitzt die kleine Tochter und legt ihr einen Arm um den Hals. Danach blieb das Gemälde 144 Jahre lang bei den Schönfelds. Im Juni 1937, neun Monate vor dem „Anschluss“ Österreichs, ging es an den Pariser Kunsthändler Jacques Seligmann. 1940 hing es auf der Weltausstellung in New York, 1950 kaufte es Samuel H. Kress, der in Amerika mit einer Kette von Billigkaufhäusern reich geworden war, und über seine Stiftung kam es an das Kunstmuseum der Universität von Arizona in Tucson.

Stehst du davor? Richte die Kamera drauf. Hol dir die App.