
Albrecht Altdorfer · PD
Der Abschied des heiligen Florian
Details
Die Geschichte
Diese Tafel ist eine Szene aus einem größeren Zyklus, den Albrecht Altdorfer um 1518 über das Leben des heiligen Florian malte. Der Heilige, jung und als Pilger gekleidet, nimmt hier Abschied von der Stadt, während ihn ein Zug von Honoratioren begleitet. Florian war ein römischer Offizier aus Oberösterreich, der um das Jahr 304 während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian starb, mit einem Mühlstein um den Hals in einen Fluss gestürzt. Altdorfer war die führende Gestalt der sogenannten Donauschule und einer der Ersten, die der Landschaft eine fast tragende Rolle gaben, mit Bäumen und Bergen, die die Figuren umfangen. Wegen einer Legende, in der er einen Brand mit einem einzigen Eimer Wasser löschte, wird Florian bis heute als Schutzpatron gegen Feuer verehrt.




