
Der Sturz Simons des Magiers
Details
Die Geschichte
Nach einer frühchristlichen Legende wollte der Magier Simon in Rom vor Kaiser Nero beweisen, dass er ein Gott sei, und erhob sich in die Luft. Auf das Gebet des Apostels Petrus hin stürzte er ab. Auf dieser Leinwand fällt er links oben zwischen dunklen Gestalten vom Himmel, während Petrus in der Mitte steht, die Schlüssel an der Seite, und nach oben weist. Nero sieht von einem erhöhten Thron aus zu.
Paul Troger malte das Bild um 1743 als Entwurf für ein Altarbild der Prämonstratenser im Kloster Hradisch bei Olmütz in Mähren. Das Altarbild selbst ist verschollen. Eine weitere Fassung besitzt die Kunsthalle Bremen, eine dritte in Budapest gilt als Werkstattarbeit. Das Kloster wurde 1784 im Zuge der Kirchenreformen Josephs II. aufgehoben, seit 1802 dient der Bau als Militärspital.


