
Der Wald
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Die Geschichte
Boucher signierte und datierte diese große Landschaft 1740, eine Waldlichtung, auf der Reisende rasten. Länger ist ihre jüngere Geschichte. Am 13. und 14. Februar 1941 wurde im besetzten Paris die Sammlung Dubois-Chefdebien im Auktionshaus Drouot versteigert, und das Bild ging an den Münchner Händler Eugen Brüschwiler. Im November wurde es für das Museum erworben, das Hitler in Linz plante, der österreichischen Stadt seiner Jugend. Bei Kriegsende lagerte es im Salzbergwerk Altaussee.
Die Alliierten brachten es in ihren Central Collecting Point nach München, 1951 kam es nach Frankreich zurück. Seit 1952 verwahrt der Louvre es als MNR, als eines der nach dem Krieg zurückgeführten Werke, die der französische Staat treuhänderisch für ihre rechtmäßigen Eigentümer hält. Es gehört also nicht dem Louvre. Die Forschung stuft die öffentliche Versteigerung von 1941 als Verkauf ohne Raub ein, doch das Gemälde steht weiter auf der MNR-Liste und kann noch immer beansprucht werden.




