
Didier Descouens · PD
Der Wald von Fontainebleau
Details
Die Geschichte
Auf der Rückseite dieser kleinen Tafel sitzt ein Etikett, das den Wald von Fontainebleau nennt, südlich von Paris, das Revier der Maler von Barbizon. Das Museum in Cahors liest das Motiv anders. Seine Konservatorin schlägt stattdessen den Puits Noir vor, eine enge, dicht bewachsene Felsschlucht bei Ornans, wo die Brème zwischen den Steinen läuft. Dort war Courbet geboren, und dorthin kam er immer wieder zurück. Den Puits Noir hat er über Jahre gemalt, zu verschiedenen Tageszeiten und in verschiedenen Jahreszeiten. Die Tafel misst gut 20 mal 26 Zentimeter. 1902 kam sie mit dem Vermächtnis von Frédéric Suisse nach Cahors, 1996 wurde sie restauriert und die Malschicht dabei vom Holz auf Leinwand übertragen. Ständig ausgestellt ist sie nicht.




