
Das Innere der Buurkerk in Utrecht
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Die Geschichte
1586 wurde die Buurkerk in Utrecht dem protestantischen Gottesdienst übergeben. Man tünchte die einst farbig bemalten Wände weiß und entfernte die Altarbilder. Knapp 60 Jahre später malte Saenredam, was davon blieb, hellen Stein voller Licht, die Säulen höher gestreckt als in Wirklichkeit. Die vordere Säule ist bekritzelt wie eine Hauswand. Dort stehen der Name der Kirche, die Jahreszahl 1644 und der Hinweis auf den Maler, darüber eine unbeholfene Zeichnung von vier Reitern auf einem einzigen Pferd. Das sind die vier Haimonskinder, Ritter einer mittelalterlichen Sage, die in Holland als billiges Volksbuch verkauft wurde. Über den zwei Jungen unten hängen die Zehn Gebote mit dem Kopf des Moses, und einer von ihnen versucht, einem kleinen Hund Gehorsam beizubringen. Nach Ansicht der National Gallery hat ein anderer Maler der Zeit die beiden Knaben hinzugefügt. Seit 1984 beherbergt der Bau das Museum Speelklok für mechanische Musikinstrumente.




