
Jean-Antoine Watteau · PD
Das Urteil des Paris
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Die Geschichte
Watteau hat nur wenige Akte gemalt, und hier dreht uns die siegreiche der drei Göttinnen den Rücken zu. Der Hirte Paris soll den goldenen Apfel der Schönsten reichen. Venus lässt, von Amor unterstützt, ihren Schleier fallen, während Paris, den Hirtenstab neben sich und den Hund zu Füßen, ihr den Apfel hinhält, Merkur dicht bei ihm. Am Rand zeigt der Schild der Minerva das schlangenhaarige Medusenhaupt. Die kleine Holztafel entstand um 1718 bis 1721, in Watteaus letzten Lebensjahren. Seinen Namen trug sie nicht immer. 1856 bot der Opernsänger Paul Baroilhet sie als Werk von Jean-Baptiste Pater an, einem früheren Schüler Watteaus, und fand keinen Käufer. Mit dem Vermächtnis des Sammlers Louis La Caze kam das Bild 1869 in den Louvre.




