
Beweinung Christi
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Die Geschichte
1568 verzeichnete Giorgio Vasari, Maler und Biograf der italienischen Künstler, diese Tafel in Florenz, im Zimmer eines gewissen Angelo aus Arezzo bei der Kirche Santissima Annunziata. Andrea hatte sie um 1519 oder 1520 gemalt. Die Trauernden stehen in ruhiger, symmetrischer Gruppe um den toten Christus, und das Museum sieht die Erregung vor allem in den Farben, in Gelbgrün, blassem Rosa und Orange. 1622 war das Bild schon in Paris, im Hôtel de Villeroy. Zwei Jahre später gehörte es George Villiers, Herzog von Buckingham, dem Günstling der englischen Könige Jakob I. und Karl I., der italienische Gemälde in großer Zahl kaufte. Buckingham wurde 1628 ermordet, und nach dem Englischen Bürgerkrieg brachte man die Sammlung seines Sohnes nach Antwerpen und verkaufte sie. Diese Tafel wurde 1649 erworben, ist 1685 in der kaiserlichen Sammlung in Prag nachweisbar und hing 1733 in Wien, an den Seiten ein wenig beschnitten.




