
Albert Bierstadt · PD
Die letzten Büffel
Details
Die Geschichte
Gegen Ende der 1880er Jahre waren die großen Bisonherden der amerikanischen Prärie, einst nach Dutzenden Millionen zählend, auf wenige Hundert Tiere zusammengeschossen. 1888 malte Albert Bierstadt diese riesige Leinwand, fast zwei mal drei Meter: eine donnernde Jagd zwischen berittenen Prärie-Kriegern und Bisons, im Vordergrund verstreute Schädel und Knochen. Es ist eine komponierte, erfundene Szene, aus Skizzen vieler verschiedener Orte zusammengesetzt, die auf einen längst verschwundenen Westen zurückblickt. Als Bierstadt sie für die Weltausstellung 1889 in Paris als amerikanische Kunst einreichte, lehnte ein Komitee von Malerkollegen sie als altmodisch ab. Er zeigte sie stattdessen im Pariser Salon, wo Lakota-Darsteller, die mit Buffalo Bills Wild-West-Show tourten, vor ihr stehen blieben.




