Die Lautenspielerin

Die Lautenspielerin


Details

Jahr
1626
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
71 × 85 cm

Die Geschichte

Gemalte Musiker erwischt man meist mitten im Lied. Diese junge Frau stimmt noch. Sie beugt sich über die Laute, vor ihr liegen aufgeschlagene Notenbücher, sie dreht an einem Wirbel und horcht auf die Saite. In der niederländischen Malerei jener Zeit konnte eine Musikerin zugleich für einen der fünf Sinne stehen, und das Kunsthistorische Museum vermutet, dass diese Lautenspielerin, die vor dem Spiel den Ton prüft, das Gehör verkörpert. Hendrick ter Brugghen malte sie um 1626 oder 1627 in Utrecht, mit einem Turban und mit Licht, das über Gesicht und Schulter fällt. Das Bild gehörte den Fürsten Dietrichstein, deren Stammsitz Schloss Nikolsburg in Südmähren war, und 1953 erwarb es das Museum aus ihrer Sammlung.

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