
Das Hünengrab
Details
Die Geschichte
Böcklin war kaum 20, als er dieses Bild malte, und er blickte bereits zurück, vorbei an den gefälligen Alpenansichten, die man von einem jungen Schweizer Maler erwartete, hin zur Stimmung einer älteren deutschen Romantik, zu Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus. Das Motiv ist ein vorgeschichtliches Steingrab, hoch in den Bergen knapp unter der Schneegrenze, um das sich kleine namenlose Gestalten versammeln, wie mitten in einer Handlung, deren Sinn uns nicht verraten wird. Im sumpfigen Vordergrund tritt ein reiherartiger Vogel aus dem Schilf. Es ist eines seiner frühesten erhaltenen Bilder, entstanden noch vor Italien, als die Wirkung, die er suchte, noch aus nordischem Wetter und altem Stein kam.




