Die Quellnymphe

Die Quellnymphe


Details

Jahr
1534
Technik
Öl auf Holz
Maße
75 × 120 cm

Die Geschichte

Diese Tafel gehörte einmal einem Maler. Wilhelm Trübner, einer der bekannten deutschen Realisten seiner Generation, besaß die Quellnymphe, und nach seinem Tod wurde sie 1918 in Berlin versteigert. Über die Berliner Galerie Haberstock und die Amsterdamer Kunsthandlung Goudstikker kam sie 1928 zu Heinrich Thyssen-Bornemisza, der sie zwei Jahre später in München auf der ersten Ausstellung seiner Sammlung zeigte. Bei der Erbteilung fiel sie an seine Tochter Margit, und erst 1986 kaufte ihr Bruder Hans Heinrich sie zurück.

Oben links steht auf einer hellen Tafel der lateinische Vers FONTIS NYMPHA SACRI SOMNVM NE RVMPE QVIESCO, also etwa: Ich bin die Nymphe der heiligen Quelle, stör meinen Schlaf nicht, ich ruhe. Ganz geschlossen sind ihre Augen allerdings nicht. Irgendwann wurde die Tafel an allen vier Seiten beschnitten und unten um einen schmalen Streifen ergänzt, und die Ferse ihres angewinkelten Beins berührt heute genau diesen Zusatz.

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