
Büßende Maria Magdalena
Details
Die Geschichte
Maria Magdalena liegt in ihrer Höhle auf dem Boden, das Gesicht nach oben zum Licht gewandt. Ihr Kleid ist schlicht, ein Zeichen, dass sie dem Putz ihres früheren Lebens entsagt hat, und neben ihr liegen ein Totenschädel und ein aufgeschlagenes Buch, für den Tod und für das Gebet.
Gentileschi malte das Thema in Genua, wohin er 1621 seinem Gönner gefolgt war, dem Adligen Giovanni Antonio Sauli. Ein Genueser Geschichtsschreiber nennt eine büßende Magdalena unter den ersten Bildern, die er dort schuf, und die Wiener Leinwand gilt als Hauptfassung der Komposition, die es noch in mehreren weiteren Fassungen gibt. Rechts ist sie beschnitten. Unten rechts hat Gentileschi signiert und sich dabei Florentiner genannt, wie die Familie seines Vaters, obwohl er in Pisa geboren war.




