Die Auferstehung Christi

Die Auferstehung Christi


Details

Künstler
Pinturicchio
Jahr
1493
Technik
Fresko und Seccomalerei
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Am linken Rand kniet Papst Alexander VI. im goldstarrenden Pluviale, die Hände zum Gebet gefaltet, die Tiara mit ihren drei Kronen neben sich auf dem Boden abgestellt. Über dem leeren Grab steigt Christus in einer goldenen Mandorla auf, die Wächter in prächtigen Rüstungen schlafen oder schrecken hoch. Diesen Saal überließ Pinturicchio größtenteils seiner Werkstatt, das Bildnis des Papstes aber hebt das Museum als sein eigenes Meisterwerk hervor.

Das Porträt hatte ein unbequemes Nachleben. Als Alexander 1503 starb, wollte sein Nachfolger Julius II. nicht inmitten der Erinnerung an den verhassten Vorgänger wohnen und zog in die Räume darüber, die bald Raffael ausmalen sollte. Die Borgia-Gemächer dienten fortan anderen Zwecken, als Wohnung für Kardinalnepoten späterer Päpste, dann als Gemäldegalerie und Bibliothek. Erst Ende des 19. Jahrhunderts ließ Papst Leo XIII. sie restaurieren und für Besucher öffnen.

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