
Michelangelo · PD
Die Trennung von Land und Wasser
Details
Die Geschichte
Es ist eine der neun Szenen aus der Genesis, die sich über die Mittelachse des Sixtinischen Deckengewölbes ziehen, und sie gehört zur zweiten Hälfte der Arbeit, um 1511. Michelangelo stand da schon drei Jahre auf dem Gerüst und hatte an den ersten Feldern nahe dem Eingang eine harte Lektion gelernt: fein durchgearbeitete Figuren verschwanden schlicht, sah man sie aus 20 Metern Höhe von unten. Hier ist Gott deshalb größer, einfacher und wuchtiger, im rosafarbenen Gewand über den Himmel fahrend, während er die Wasser vom Land scheidet, die Arme weit ausgebreitet und der Körper stark verkürzt. Diese späteren Szenen malte er rascher und mit weit weniger Gehilfen als zu Beginn.




