
Kegelgesellschaft – Zehn Künstlerporträts
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Die Geschichte
Im Juni 1860 wurde der 23-jährige Franz von Lenbach Professor an der neu gegründeten Großherzoglichen Kunstschule in Weimar, zusammen mit dem Schweizer Arnold Böcklin. Dort verabredeten sich Lenbach und Böcklin, später auch der Bildhauer Reinhold Begas, zu gemeinsamen Porträtstudien. Lenbach entwickelte dabei eine Art, Menschen zu malen, die das einzelne Gesicht in den Vordergrund rückte, vor Kleidung, Requisiten und Standessymbole. Im April 1862 schied er auf eigenen Wunsch aus. Später sagte er, er habe erkannt, dass er selber erst lernen statt lehren müsse, und ihn habe die Sehnsucht nach Italien fortgetrieben. Aus eben diesem Jahr stammt die Kegelgesellschaft. Zehn Künstlerköpfe teilen sich eine Leinwand von nur 53 mal 45 Zentimetern. Namen nennt das Museum keine, und unter den Bildmotiven führt es Hüte und Bärte auf.




