
Die Suliotinnen
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Die Geschichte
Im November 1827, als der Pariser Salon öffnete, lag die Seeschlacht von Navarino erst wenige Wochen zurück. Frankreich hatte dort mit Briten und Russen die osmanisch-ägyptische Flotte vernichtet, zur Unterstützung der Griechen in ihrem Unabhängigkeitskrieg, und Griechenland war das Thema der Stunde. Ary Scheffer kam mit dieser riesigen Leinwand, mehr als dreieinhalb Meter breit. Ihre Geschichte lag 24 Jahre zurück. 1803 überrannten die Truppen Ali Paschas, des osmanischen Herrn von Ioannina, das Bergland Souli im Epirus. Als die Frauen ihre Männer geschlagen sahen, stürzten sie sich lieber von den Felsen, als in Gefangenschaft zu geraten, und Scheffer versammelt sie am Rand des Abgrunds. Im Mai darauf wurde das Bild dem Maler für 4000 Francs abgekauft, und bis 1873 hing es im Pariser Musée du Luxembourg.

