
Gustave Courbet · PD
Der Bach von Puits-Noir, Tal der Loue
Details
Die Geschichte
Als die Jury der Pariser Weltausstellung 1855 über Courbets Einsendungen entschied, nahm sie 11 Gemälde an und lehnte zwei seiner großen Figurenbilder ab, „Ein Begräbnis in Ornans“ und „Das Atelier des Künstlers“. Courbet zeigte die beiden daraufhin in einem eigenen Pavillon ganz in der Nähe, den er „Pavillon des Realismus“ nannte. Dieses Waldstück gehörte zu den angenommenen Bildern. Im Katalog hieß es „Der Bach des Puits-Noir, Tal der Loue“, nach einer bewaldeten Schlucht bei Ornans, Courbets Heimatort in der Franche-Comté, und es gilt als die früheste seiner vielen Ansichten dieses Ortes. Unten links hat er signiert und die Jahreszahl 55 dazugesetzt. Über den Pariser Kunsthändler Durand-Ruel kam das Bild 1897 zu dem New Yorker Sammlerpaar Henry und Louisine Havemeyer, und deren Tochter schenkte es 1943 der National Gallery of Art in Washington.




