Die drei Kameraden
Details
Die Geschichte
Zwischen 1919 und 1920, wieder in Paris nach dem Krieg, tastete sich Léger in einer Reihe kleiner Gouachen auf Papier an dieses Bild heran. Eine davon, signiert und 1919 datiert, gehört heute dem Museum Ulm. Darauf steht eine einzelne Figur aus Zylindern, Scheiben und Platten, umgeben von abstrakten Formen, die sich stellenweise zu so etwas wie Maschinenhallen oder Brückenträgern verdichten. Im Gemälde sind aus der einen Figur drei geworden, doch Haltung, Komposition und Farben sind fast unverändert geblieben. Manche Kleinigkeiten haben den Weg vom Blatt auf die Leinwand unbeschadet überstanden, ein eierbecherförmiger Gegenstand, eine Zigarette, eine Kugel. In der Ulmer Studie hält die Figur außerdem einen Spazierstock mit rundem Knauf, und gerade er ist das Realistischste, was Léger auf dem ganzen Blatt gezeichnet hat.

