
Das Grabmal des Michiel de Ruyter in der Nieuwe Kerk in Amsterdam
Details
Die Geschichte
Im April 1676 traf eine Kanonenkugel den niederländischen Admiral Michiel de Ruyter, der die Flotte der Republik durch ihre Kriege mit England und Frankreich geführt hatte, in einer Seeschlacht gegen die Franzosen vor Sizilien. Eine Woche später starb er in Syrakus. Man brachte den Leichnam heim und bestattete ihn in der Nieuwe Kerk in Amsterdam, und die Generalstaaten, die Regierung der Republik, bezahlten ein Marmorgrabmal des Bildhauers Rombout Verhulst, das 1681 fertig wurde. Es steht im Chor, an der Stelle, wo der Hochaltar gestanden hatte, solange die Kirche katholisch war.
De Ruyters Sohn gab daraufhin bei Emanuel de Witte ein Gemälde des Grabmals in Auftrag. De Witte füllte den Chor mit Besuchern, die gekommen sind, um das Monument zu sehen, und signierte und datierte die Leinwand unten rechts mit 1683. Das Rijksmuseum erwarb sie 1896.


