
Jean-Auguste-Dominique Ingres · PD
Das Gelübde Ludwigs XIII.
Details
Die Geschichte
Das Bild fügt zwei Zeiten zusammen. Unten kniet Ludwig XIII. und reicht der Muttergottes Krone und Zepter: 1638 hatte der König Frankreich der Jungfrau Maria geweiht. Oben erscheint die Madonna mit dem Kind in den Wolken, in einer Haltung, die Ingres seitenverkehrt aus Raffaels Madonna di Foligno übernahm. Er malte das Werk in Italien, nach Jahren in Rom und Florenz, und brachte es 1824 in den Pariser Salon. Es wurde seine triumphale Rückkehr: Die Kritik feierte ihn und machte ihn zum Vorkämpfer des Klassizismus gegen die Romantik Delacroix', der im selben Salon vertreten war. Die Leinwand war für die Kathedrale von Montauban bestimmt, die Geburtsstadt des Malers.




