
Claude Monet · PD
Seerosen - Klarer Morgen mit Weiden
Details
Die Geschichte
Das Licht in diesem Bild kommt aus dem Wasser. Spiegelungen eines milchigen Himmels hellen die ganze Fläche auf, zwei mächtige Weidenstämme gliedern sie wie Säulen, und von oben hängen die Zweige herab. Die kleinen Wellen sind in geschwungenen blauen Strichen gesetzt. Drei Tafeln, knapp 13 Meter lang, nehmen die Südwand des zweiten Saals ein, gegenüber dem „Morgen mit Weiden“. Monet wollte seine Säle durch die Decke von Tageslicht erhellt, das mit dem Wetter draußen heller und schwächer wird. Rund 40 Jahre lang fehlte es. Zwischen 1960 und 1965 baute der Architekt Olivier Lahalle das Haus für die Sammlung des Kunsthändlers Paul Guillaume und seiner Witwe um. Dabei verschloss er den Lichtschacht über den Seerosen. Erst die Sanierung durch den Architekten Olivier Brochet holte das Tageslicht zurück. Am 17. Mai 2006 öffneten die Säle wieder, auf den Tag genau 79 Jahre nach ihrer Einweihung.





