
Die von Hoffnung und Schönheit besiegte Zeit
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Die Geschichte
1624 wählte die römische Malerakademie, die Accademia di San Luca, einen Franzosen zu ihrem Oberhaupt. Simon Vouet lebte da schon zwölf Jahre in Italien und malte für römische Auftraggeber. Drei Jahre später entstand dieses Bild, unten links mit Ort und Jahr bezeichnet, Rom 1627. Die Farben zeigen, was er in Italien aufgenommen hatte, das warme Orange und das gebrochene Rosa der beiden Frauen vor dem dunklen Wald. Die Allegorie dreht das gewohnte Verhältnis um. Sonst besiegt die Zeit die Schönheit, hier wird der geflügelte Alte zu Boden gezwungen, ihm werden die Schwungfedern abgeschnitten, die Sense liegt zerbrochen im Sand. Im selben Jahr 1627 rief Ludwig XIII. den Maler nach Paris zurück.




