Eichen an einem Gießbach

Eichen an einem Gießbach


Details

Jahr
1670
Technik
Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen
Gattung
Gemälde
Maße
71,7 × 90,1 cm

Die Geschichte

Um 1611 oder 1612 veröffentlichte der Haarlemer Stecher und Verleger Claes Jansz. Visscher eine Folge von 12 kleinen Radierungen, die er „Plaisante Plaetsen“ nannte, angenehme Orte. Sie zeigen Wirtshäuser, Höfe und Wege in der Umgebung von Haarlem und gelten als die ersten Drucke der nordniederländischen Landschaft, die das gewöhnliche Land vor den Toren einer Stadt für bildwürdig hielten. Ruisdael kam etwa 15 Jahre später in Haarlem zur Welt, und das Museum sieht dieses Bild, um 1670 gemalt, in eben jener Haarlemer Tradition. Es nennt die Komposition idealtypisch und harmonisch, gebaut aus Eichen, einem bewaldeten Hang und einem rauschenden Bach. Unten am Weg lohnt ein genauer Blick. Am Fuß des Hangs, nahe einer Holzbrücke über dem Wasser, rastet eine Familie.

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