
Überführung der Gebeine des hl. Oswald
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Die Geschichte
Im Jahr 642 fiel Oswald, König von Northumbrien, in einer Schlacht, und die Sieger ließen seinen Leichnam zerstückeln und zur Schau stellen. Jahrzehnte später, so berichtet der angelsächsische Mönch Beda, ließ seine Nichte Osthryth, inzwischen Königin von Mercien, die Gebeine ins Kloster Bardney bringen. Die gekrönte Frau in Weiß, die auf das offene Grab zeigt, ist wohl sie. Am Fuß eines schlichten Holzkreuzes beugt sich ein bärtiger Mann im schweren Brokatmantel in die Grube und hebt den Schädel heraus. Die langen Knochen liegen schon auf dem roten Futter eines vergoldeten Schreins mit Tragstangen. Von der anderen Seite drängen jene heran, denen Reliquien Heilung bringen sollten. Ein junger Mann mit verbundenen Augen betet kniend, einer stützt sich auf Krücken, dahinter warten Pilger mit ihren Stäben.


