
Ansicht der Westerkerk in Amsterdam
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Die Geschichte
Die Westerkerk zwischen Prinsengracht und Keizersgracht war erst 1631 eingeweiht worden, und als Jan van der Heyden sie wahrscheinlich 1660 malte, war sie noch keine 30 Jahre alt. Über 200 Jahre hing das Bild dann in der Kirche selbst, im Sitzungszimmer der Kirchmeister. Van der Heyden gibt einzelne Pflastersteine wieder, die Schrift auf den Zetteln an den Pollern und das leichte Flimmern des Lichts auf der Gracht. Zugleich hat er die Ansicht zurechtgerückt und eine günstige Lücke in die Bäume gelegt, damit der Bau frei dasteht. Im Kanal verbirgt sich ein kleiner Fehler. Die Poller und eine Tür spiegeln sich im Wasser, die kleinen Figuren aber, darunter zwei Mädchen und ein Hund, haben kein Spiegelbild. Figuren setzte man meist zuletzt ein, und hier hat der Maler das Wasser offenbar vergessen.



