
Claude Monet · PD
Der Spaziergang
Details
Die Geschichte
1864 verbrachte Monet den Sommer bei Honfleur an der Seinemündung. Oben am Hang lag die Ferme Saint-Siméon, ein Bauernhof mit Wirtschaft, in dem sich Maler wie Eugène Boudin und der Holländer Jongkind einquartierten. Monet war 23 und malte hier den Weg, der zu diesem Haus hinaufführt.
60 Jahre später kaufte der japanische Reeder Kojiro Matsukata das Bild und ließ es in Paris zurück. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmte der französische Staat die Sammlung als Feindvermögen, 1951 ging sie ganz in französischen Besitz über. Zurück gab Frankreich sie erst 1959, und nur unter einer Bedingung: Japan musste ein eigenes Museum dafür bauen. Das Haus in Tokio, in dem der Weg nach Saint-Siméon heute hängt, entwarf Le Corbusier.




