
Wasserpieper
Details
Die Geschichte
Um 1907 fand Niestlé seine Vorbilder in zwei Malern, die Tiere in ihrem eigenen Lebensraum zeigten, dem Schweizer Vogelmaler Léo-Paul Robert und dem Schweden Bruno Liljefors. Ab 1908 entstanden seine großen Vogelbilder, vorbereitet durch lange Naturstudien, bei denen ihm die Fotografie half. Zu dieser ersten Reihe gehört die Leinwand, links unten signiert und datiert J. B. NIESTLÉ. 09. Der Wasserpieper ist ein kleiner, bräunlich gestreifter Singvogel, der hoch in den Alpen oberhalb der Baumgrenze brütet und im Winter an Flüsse, Seen und nasse Wiesen im Tiefland zieht. Die Neue Deutsche Biographie spricht bei diesen Bildern von Porträtstudien einzelner Tiere in ihrer vom Menschen unberührten Umgebung. Das Bild misst etwa 64 mal 90 Zentimeter, und das Museum verzeichnet darauf nur eine Wiese und einen Vogel.

