
Claude Monet · CC-BY-SA-4.0
Seerosenteich, grüne Spiegelung
Details
Die Geschichte
Am Tag nach dem Waffenstillstand von 1918 bot Monet dem französischen Staat große Seerosenbilder als Geschenk an. Daraus wurden die beiden ovalen Säle der Orangerie in Paris, die 1927 eröffneten. Für dieses Vorhaben malte er in Giverny weit mehr Leinwände, als am Ende eingebaut wurden. Etwa 20 Stück in der vollen Höhe von zwei Metern blieben im Atelier stehen, darunter diese, 425 Zentimeter breit und über mehrere Jahre zwischen 1920 und 1926 gemalt. Nach Monets Tod 1926 gehörten sie seinem Sohn Michel, und dort standen sie über 25 Jahre lang, in einer Zeit, in der sich fast niemand für den späten Monet interessierte. Anfang der 1950er Jahre änderte sich das. Der Zürcher Industrielle Emil Bührle kaufte dieses Bild 1952 von Michel Monet, im Umfeld einer Monet-Ausstellung im Kunsthaus Zürich, wo es heute als Leihgabe hängt.




